Pezi Mang, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Doktorandin
Büroadresse:
Lessingstr. 2
Raum 1.03
80336 München
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Doktorandin
Büroadresse:
Lessingstr. 2
Raum 1.03
80336 München
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Pezi Mang ist Gesundheitswissenschaftlerin, Pflegefachperson und Medizinethikerin. Nach ihrer Fachweiterbildung in Intermediate Care (IMC) am Universitätsklinikum Regensburg und ihrer Tätigkeit als Pflegekraft in verschiedenen klinischen Bereichen absolvierte sie ihren Master in Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit promoviert sie am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, wo sie sich mit der Vorausplanung in der Geburtshilfe beschäftigt und zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu ethischen Fragestellungen pränataler und end-of-life Entscheidungen tätig war. Zudem wirkte sie an qualitativen Studien mit Eltern schwer erkrankter Säuglinge mit und entwickelt gemeinsam mit KollegInnen didaktische Lehrformate zu Präimplantationsdiagnostik (PID) und Schwangerschaftsabbruch.
Advance Care Planning medizinisch begleiteter Geburten: Eine empirisch-ethische Untersuchung
Förderung: Promotionsförderung durch das Cusanuswerk
Förderzeitraum: 11/2025 - 10/2028
Projektleitung: M.Sc. Pezi V. Mang
Unterstützt durch: Dr. rer. biol. hum. Katja Kühlmeyer, Dipl.-Psych.
Betreuungskommission:
Das Projekt untersucht die aktuelle Praxis der Geburtsplanung im deutschsprachigen Raum und analysiert, inwiefern bestehende Ansätze sinnvoll sind und durch Elemente des Advance Care Planning (ACP) ergänzt werden sollten. Geburtspläne werden zunehmend genutzt und spiegeln ein wachsendes Bedürfnis von Schwangeren nach selbstbestimmten Entscheidungen über medizinische Maßnahmen während der Geburt wider. Im Fokus steht, ob und wie strukturierte Vorausplanung (z. B. durch eine Abstimmung zentraler Akteur:innen) Entscheidungsprozesse bei medizinisch begleiteten Geburten unterstützen kann. Während ACP bislang vor allem im Kontext medizinischer Entscheidungen bei Verlust der Entscheidungsfähigkeit etabliert ist, wurde der Ansatz in der Geburtshilfe bisher kaum untersucht. Das Projekt adressiert diese Forschungslücke und leistet einen Beitrag zur ethischen und empirischen Bewertung vorausplanender Entscheidungsprozesse in der intrapartalen Versorgung.
Materialien zum Download