LMU-Forscher mit Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet
27.03.2026
Kami Alexander Pekayvaz wird für seine herausragende Forschung in der Medizin geehrt.
27.03.2026
Kami Alexander Pekayvaz wird für seine herausragende Forschung in der Medizin geehrt.
Dr. Kami Alexander Pekayvaz | © LMU Klinikum
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für Forschende in der frühen Karrierephase in Deutschland. Die Preise werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft vergeben und sind jeweils mit 200.000 Euro dotiert.
Geehrt wurde zudem der Mediziner Dr. Kami Alexander Pekayvaz, der im Bereich der kardiovaskulären Forschung neue Maßstäbe setzt. Seine Arbeiten verbinden klinische Praxis mit modernster Systembiologie: Mithilfe von Multi-Omics-Analysen konnte er zeigen, wie das Immunsystem und das Herz – etwa im Fall eines Herzinfarkts – eng miteinander interagieren. Seine Forschung liefert wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von Arteriosklerose und Thrombosen und könnte perspektivisch neue Wege für personalisierte Therapien sowie präzisere Prognosen von Krankheitsverläufen eröffnen.
„Das Ziel dieser Arbeiten ist es, mittels der Untersuchung humanen Materials Immunmechanismen zu beschreiben und die tatsächliche Relevanz dieser Schlüsselerkenntnisse im Krankheitsmodell mechanistisch weiter aufzuarbeiten, um neue diagnostische und therapeutische Optionen in der kardiovaskulären Medizin zu ermöglichen", erläutert Pekayvaz seine ausgezeichnete Forschung.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 jährlich an besonders talentierte Forschende verliehen, die bereits früh ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben. Benannt ist er nach dem Physiker Heinz Maier-Leibnitz. Ziel der Auszeichnung ist es, herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem weiteren Karriereweg zu fördern und ihnen zusätzliche Freiräume für innovative Forschung zu eröffnen.
Die feierliche Preisverleihung findet am 11. Juni in Berlin statt.