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Quelle: Masterstudiengang Public Health Alumni Befragung 2023 mit 88 Rückmeldungen | © Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München
Unsere Studierenden kommen aus verschiedenen Disziplinen und weisen die unterschiedlichsten Hintergründe auf. Im Masterstudiengang Public Health erwerben sie theoretisches Wissen sowie praktische Fähigkeiten und Kompetenzen, die sie für die Arbeit im breiten Feld von Public Health qualifizieren.
Das Fach eröffnet eine Vielzahl von Karrierechancen. Viele unserer Absolventinnen und Absolventen setzen nach Abschluss des Studiums ihre akademische Laufbahn in Form einer Promotion fort. Andere arbeiten in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen - auf kommunaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene -, bei Krankenkassen, im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder bei Pharmaunternehmen.
Laut der Public Health Alumni Befragung aus 2023 sind 90 % der Studierenden innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Studiums berufstätig geworden. Im rechten Diagramm sind die Berufsfelder, in welchen die Alumni vorrangig tätig waren, abgebildet. Am häufigsten mit 26 % genannt wurde die "Hochschule oder Universität", danach folgen mit 17 % "Stationäre oder ambulante medizinische Versorgungseinrichtung" sowie "Öffentlicher Gesundheitsdienst, (kommunale) Verwaltung".
Warum haben Sie sich für das Studium Public Health an der LMU entschieden?
Bereits während meines Bachelorstudiums der Ernährungswissenschaft an der TU München habe ich festgestellt, dass mich Ernährungsthemen auf Bevölkerungsebene deutlich mehr interessieren als der individuelle Fokus. Von dem anschließenden Masterstudium in Public Health an der LMU habe ich mir erhofft, mehr über Prävention und Gesundheitsförderung im nationalen wie auch globalen Kontext zu lernen und zugleich meine Kenntnisse in Biostatistik und Epidemiologie zu vertiefen. Auf Grundlage des veröffentlichten Curriculums hatte ich den Eindruck viele neue Impulse zu erhalten und anschließend gut auf Tätigkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern vorbereitet zu sein. Ein weiterer ausschlaggebender Grund für die Wahl der LMU war das verpflichtende Praktikumssemester, für das die Studienkoordination zahlreiche Praktikumsangebote und Kooperationspartner bereitstellt.
Was ist Ihnen vom Masterstudiengang Public Health besonders in Erinnerung geblieben?
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die zahlreichen interdisziplinären Diskussionen mit den anderen Public-Health-Studierenden, Epidemiologie-Studierenden, sowie Amtsärztinnen und Amtsärzten. Unsere unterschiedlichen akademischen und beruflichen Hintergründe haben die Diskussionen und Gruppenarbeiten immer sehr bereichert. Einen bleibenden Eindruck hat bei mir auch das Wahlfach „Global Public Health“ hinterlassen - die exzellente Auswahl an Dozierenden sowie die inhaltliche Schwerpunktesetzung waren großartig. Dieses Modul hat mich auch super auf mein Auslandspraktikum bei der Pan American Health Organization (PAHO) vorbereitet – ein weiteres Highlight meines Masterstudiums! Nicht zuletzt habe ich die Nahbarkeit der Dozierenden und der Studienkoordination sowie den respektvollen Umgang mit den Studierenden sehr geschätzt.
Haben Sie einen Ratschlag für zukünftige Studierende des Masterstudiengangs?
Zukünftigen Studierenden würde ich empfehlen, im Rahmen des Masterstudiums gezielt inhaltliche und methodische Schwerpunkte zu setzen. Bei der großen Auswahl an spannenden Kursen fällt die Entscheidung allerdings nicht leicht. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, mehr Veranstaltungen zu belegen als formal erforderlich. Gerade methodische Kurse sind später oft sehr kostspielig – nutzt daher die Gelegenheit diese im Rahmen des Studiums kostenfrei zu belegen. Gleiches gilt für ein Auslandssemester an einer Partneruniversität oder das Pflichtpraktikum: nutzt diese Gelegenheiten, um euren Horizont zu erweitern und wertvolle berufliche Kontakte zu knüpfen! Und zuletzt: wählt ein Masterarbeitsthema, das euch entweder inhaltlich oder methodisch (am besten beides!) begeistert und bei dem ihr das Gefühl habt, wirklich etwas Neues dazuzulernen.
Woran arbeiten Sie derzeit und welche Pläne verfolgen Sie für Ihre berufliche Zukunft?
Derzeit befinde ich mich in der Endphase meiner Promotion, welche ich am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung des IBE and der LMU absolviere. Meine Promotion ist Teil eines internationalen Forschungsprojekts mit Schwerpunkt in Südafrika, in dem wir versuchen Unter-, Mangel-, Fehl- und Überernährung auf verschiedenen Ebenen zu adressieren. Mein spezifischer Fokus liegt dabei auf den Praktiken der Lebensmittelindustrie. Die wissenschaftliche Arbeit bereitet mir viel Freude, daher bleibe ich nach Abschluss meiner Promotion am Lehrstuhl und arbeite als Postdoc im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts weiter. Gleichzeitig kann ich mir auch eine Tätigkeit bei einer internationalen Organisation oder NGO gut vorstellen. Für meine Postdoc-Phase habe ich mir vorgenommen, intensiver darüber nachzudenken, wie und wo ich meine berufliche Laufbahn fortsetzen möchte.
Wie sind Sie auf das Studium Public Health aufmerksam geworden?
Ich bin durch mein vorheriges Studium der Gesundheitswissenschaft auf das Thema Public Health aufmerksam geworden. Ursprünglich habe ich überlegt, einen konsekutiven Master in Gesundheitswissenschaft zu machen. Als ich jedoch auf den Masterstudiengang Public Health an der LMU gestoßen bin, hat mich vor allem der epidemiologische Schwerpunkt direkt angesprochen. Nachdem ich an der Informationsveranstaltung teilgenommen habe, war ich sehr angetan von der inhaltlichen Breite des Programms und der Möglichkeit, ein Praxissemester zu absolvieren. Gerade das war mir sehr wichtig, da meine bisherigen Praktikumserfahrungen meine Vorstellungen von der praktischen Arbeit in diesem Bereich noch nicht vollständig abdecken konnten. Das Studium an der LMU erschien mir daher als ideale Gelegenheit, sowohl meine wissenschaftlichen Kompetenzen als auch meine praktischen Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln.
Wie würden Sie Ihre Erfahrungen mit dem Masterstudiengang Public Health beschreiben?
Meine Erfahrungen waren durchweg positiv. Wenn ich an mein Masterstudium zurückdenke, denke ich vor allem daran, dass es mir den Weg in die Wissenschaft eröffnet hat. Besonders wichtig war für mich die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen (welches ich ebenfalls an der LMU, an der Medizinischen Klinik, absolviert habe). Nachdem ich im Praktikum das erste Mal aktiv an Forschungsprojekten mitgewirkt habe (in meinem Fall u.a. ein Forschungsprojekt zu Antibiotikaresistenzen in und um Kläranlagen), habe ich gemerkt, dass mir wissenschaftliches Arbeiten sehr viel Freude bereitet. Natürlich haben auch die Inhalte des Studiums, insbesondere das Modul „Epidemiologie“ eine wichtige Rolle gespielt, weil sie mir die fachlichen Grundlagen gegeben haben.
Das Studium war also (in positivstem Sinne) intensiv und hat mir geholfen herauszufinden, dass ich mich beruflich im Forschungsbereich weiterentwickeln möchte.
Was ist Ihnen vom Masterstudiengang Public Health besonders in Erinnerung geblieben?
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Ende unseres Masterstudiums, da unser Praxissemester in die Anfangszeit der Corona-Pandemie fiel und auch unser Studienabschluss unter Pandemiebedingungen stattfand. Die Zeit der Masterarbeit war herausfordernd, da die Betreuung größtenteils nur remote möglich war und viele Prozesse erschwert wurden. Gerade in dieser Phase war viel Eigeninitiative und Problemlösungsfähigkeit gefragt, was mich letzten Endes aber positiv geprägt hat. Im Nachhinein sehe ich diese Erfahrung als wertvollen Lernprozess.
Außerdem sind mir die offenen und hilfsbereiten Dozierenden sowie die Koordinatorinnen in Erinnerungen geblieben, die bei Fragen oder Unsicherheiten jederzeit ansprechbar waren und uns Studierende jederzeit unterstützt haben. Auch der Austausch mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen war für mich sehr wertvoll. Die unterstützende Lernatmosphäre hat mich auch persönlich sehr bereichert und es haben sich sehr beständige Freundschaften entwickelt.
Woran arbeiten Sie derzeit und welche Pläne verfolgen Sie für Ihre berufliche Zukunft?
Nach meinem Masterabschluss habe ich am Center for Global Health der TUM School of Medicine and Health der Technischen Universität München (TUM) und der Abteilung für Neurologie des TUM Universitätsklinikums als Wissenschaftskoordinatorin in einem Deutsch-Afrikanischen Forschungsnetzwerk begonnen.
Inzwischen bin ich als Science Managerin und Researcherin am Center tätig, mit einem Fokus auf One Health und Global Health. Unter anderem koordiniere ich das Women for One Health (WfOH) Netzwerk, wo ich mich auf Themen wie Geschlechtergerechtigkeit in One Health und Gender-Forschung konzentriere. Am Center arbeite ich aktuell an Forschungsprojekten zu One Health Surveillance und Event Detection mit KI-gestützten Ansätzen. Zudem bin ich Teil des deutschen Management-Teams der Lancet One Health Commission.
Für meine berufliche Zukunft möchte ich mich weiterhin an der Schnittstelle von Forschung und Wissenschaftsmanagement engagieren, besonders im Bereich interdisziplinärer Global Health Projekte. Auch längerfristig kann ich mir vorstellen im Bereich Global Health zu bleiben, da mich die internationale und interkulturelle Zusammenarbeit nicht nur enorm sinnstiftend erscheint, sondern mir auch sehr viel Freude bereitet. Gleichzeitig bin ich offen für andere Forschungsbereiche, idealerweise im One Health-Kosmos, in denen ich meine Kenntnisse einbringen und erweitern kann.
Warum haben Sie sich für das Public Health Studium an der LMU entschieden?
Mich hat vor allem die Vielseitigkeit des Studiengangs überzeugt. An der LMU konnte ich meine Interessen gezielt vertiefen – ob in Epidemiologie, Prävention oder Gesundheitsökonomie. Besonders spannend fand ich das Pflichtpraktikum, weil es mir die Möglichkeit gab, die gelernte Theorie direkt in die Praxis umzusetzen. Die starke Vernetzung der LMU und ihr guter Ruf waren für mich ein zusätzliches Plus – beides hat mir auch nach dem Studium noch geholfen. Zudem ist der Studiengang vergleichsweise klein, sodass man schnell alle beim Namen kennt und schnell ein persönlicher Austausch unter den Studierenden entsteht.
Haben Sie einen Ratschlag für zukünftige Studierende des Masterstudiengangs?
Es ist sehr hilfreich, schon zu Beginn eine grobe Vorstellung davon zu haben, in welche Richtung man beruflich gehen möchte. So lassen sich passende Kurse wählen und ein Praktikum finden, das dich wirklich weiterbringt. Gleichzeitig lohnt es sich, offen für Neues zu bleiben – oft entstehen spannende Möglichkeiten durch Kontakte, Projekte oder Nebenfächer, die man zunächst gar nicht in Betracht gezogen hat. Die freie Gestaltung des Pflichtpraktikums bietet zudem eine hervorragende Gelegenheit, erste Auslandserfahrungen zu sammeln. Die Dozierenden sind durchweg aufgeschlossen und leicht ansprechbar, wenn Fragen auftauchen. Außerdem gibt es eine Reihe spannender Projekte, bei denen Studierende aktiv mitarbeiten und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können. Engagement und Netzwerken zahlen sich definitiv aus!
Wie war Ihre Erfahrung mit dem Leben und Studieren in München?
München ist für mich die perfekte Mischung aus Großstadt und Natur. Unter der Woche studieren, am Wochenende in die Berge fahren – besser geht’s kaum. Die Stadt ist kulturell bunt, voller Energie und bietet unzählige Möglichkeiten, Neues zu erleben: Biergärten, Flohmärkte, Stadtfeste, Open-Air-Kinos oder einfach die Isar. Dank der großen Studierendengemeinschaft findet man schnell Anschluss, sei es bei Hochschulgruppen, Stammtischen, Sportvereinen oder einfach bei spontanen Treffen in Cafés und Parks. Die kurzen Wege innerhalb der Stadt und die gute Anbindung machen es leicht, nach den Vorlesungen noch gemeinsam etwas zu unternehmen – vom Baden in der Isar bis hin zu gemütlichen Abenden am Gärtnerplatz.
Woran arbeiten Sie derzeit und welche Pläne verfolgen Sie für Ihre berufliche Zukunft?
Aktuell arbeite ich am Robert Koch-Institut (RKI) im Fachgebiet 34 und koordiniere das Projekt DRUCK-Surv. Wir erheben darin Daten zur Prävalenz von Hepatitis B, Hepatitis C und HIV bei Menschen, die Drogen injizieren. Besonders motivierend finde ich, dass unsere Arbeit nicht nur Daten liefert, sondern auch konkrete Verbesserungen für eine oft übersehene Bevölkerungsgruppe anstoßen kann. Weiterhin analysiere ich am RKI routinemäßig Surveillancedaten zu Hepatitis C. Für die Zukunft möchte ich meine Expertise in der Epidemiologie weiter vertiefen, unter anderem durch den Abschluss meiner Promotion, und mich verstärkt in andere Präventions- und Surveillanceprojekte einbringen. Mein Ziel ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, die direkt in politische Entscheidungen und praktische Maßnahmen einfließen – um so einen nachhaltigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit zu leisten.
Wie sind Sie auf das Studium Public Health aufmerksam geworden?
Während meines Bachelorstudiums in Internationaler Betriebswirtschaft habe ich gemerkt, wie sehr ökonomische Entscheidungen das Gesundheitswesen prägen. Durch Praktika in Start-ups und Beratungen stieß ich zunehmend auf Fragen der Versorgungsgerechtigkeit und Prävention. Das Thema Public Health erschien mir als ideale Schnittstelle zwischen analytischem Denken, gesellschaftlicher Verantwortung und der Möglichkeit, echte Wirkung zu erzielen. Besonders die internationalen Debatten zu Pandemie-Management und gesundheitlicher Nachhaltigkeit haben meinen Wunsch verstärkt, mich in diesem Feld weiter zu spezialisieren.
Wie würden Sie Ihre Erfahrungen mit dem Masterstudiengang Public Health beschreiben?
Das Programm ist fordernd, zugleich sehr bereichernd. Besonders die Breite der Themen – von Statistik über Versorgungsforschung bis hin zu Health Policy – erlaubt es, eigene Schwerpunkte zu entwickeln. Hervorzuheben ist die intensive Betreuung durch Lehrende, die nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern auch aktuelle Forschungsprojekte einbinden. Durch den engen Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus unterschiedlichen Disziplinen entsteht ein lebendiges Lernumfeld. So konnte ich sowohl meine analytischen Fähigkeiten vertiefen als auch neue Perspektiven gewinnen.
Was ist Ihnen vom Masterstudiengang Public Health besonders in Erinnerung geblieben?
Mir ist besonders der interdisziplinäre Austausch im Gedächtnis geblieben – beispielsweise in Projektarbeiten, bei denen Fachkräfte aus den Bereichen Medizin, Ökonomie und Sozialwissenschaften gemeinsam Lösungen entwickelten. Diese Vielfalt zeigt, wie komplex Public Health ist und wie wichtig Teamarbeit für nachhaltige Ergebnisse ist. Außerdem erinnere ich mich an die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis, etwa durch Gastvorträge von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Industrie. Das vermittelte mir früh ein Verständnis dafür, wie wissenschaftliche Erkenntnisse den Weg in die Anwendung finden.
Wie war Ihre Erfahrung mit dem Leben und Studieren in München?
München habe ich als Stadt mit außergewöhnlich hoher Lebensqualität erlebt. Neben dem intensiven Studium bietet die Stadt viele Möglichkeiten, abzuschalten – sei es beim Baden an der Isar, beim Spazieren durch den Englischen Garten oder bei einem Ausflug in die Alpen. Auch kulturell hat München viel zu bieten – von Museen bis hin zu Konzerten. Für mich war es die perfekte Umgebung, um nicht nur akademisch, sondern auch persönlich zu wachsen.
Warum haben Sie sich für das Studium Public Health an der LMU entschieden?
Ich habe mich schon früh für medizinische Fragestellungen begeistert, insbesondere dort, wo sie auf Statistik und gesellschaftliche Zusammenhänge treffen. Das Public Health-Studium an der LMU bot mir genau diese Schnittstelle. Mich hat überzeugt, dass ich eigene Schwerpunkte setzen und Fächer nach genau meinen Interessen wählen konnte. Ich wollte gezielt in die Forschung einsteigen, und das Masterprogramm war für mich der perfekte Ausgangspunkt. Auch die gute Struktur des Studiengangs und der akademische Ruf der LMU haben meine Entscheidung gestärkt, die rückblickend absolut richtig war.
Wie würden Sie Ihre Erfahrungen mit dem Masterstudiengang Public Health beschreiben?
Für mich war das Masterstudium eine unglaublich lehrreiche und bereichernde Zeit. Besonders die Wahlfreiheit bei den Fächern hat mir gefallen. Ich konnte genau den Themen nachgehen, die mich interessiert haben und mich in verschiedenen Forschungsmethoden ausprobieren. Das lange Praktikum war für mich ein echtes Highlight: Ich konnte dort auch meine Masterarbeit schreiben und wurde anschließend sogar übernommen – obwohl ich vorher keine direkte Erfahrung in dem Bereich hatte. Die kleinen Kursgruppen, der interdisziplinäre Austausch und das engagierte Umfeld des Lehrstuhls haben mir viel mitgegeben. Ich habe in diesen zwei Jahren so viel gelernt wie selten zuvor.
Haben Sie einen Ratschlag für zukünftige Studierende des Masterstudiengangs?
Ich würde empfehlen, die Kurswahl wirklich nach den eigenen Interessen zu treffen, dann fühlt sich das Lernen oft gar nicht wie Lernen an. Es lohnt sich auch, offen für neue Themen zu bleiben und im Praktikum gezielt Bereiche auszuprobieren, die man vielleicht nicht sofort auf dem Radar hatte. Gerade dort entstehen oft spannende Perspektiven und erste berufliche Kontakte. Auch die kleinen Gruppen und der Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben das Studium für mich besonders gemacht.
Woran arbeiten Sie derzeit und welche Pläne verfolgen Sie für Ihre berufliche Zukunft?
Aktuell promoviere ich im Bereich Molekularbiologie. Ich beschäftige mich mit extrazellulären Vesikeln, Proteomics und der computergestützten Analyse biologischer Datensätze. Besonders spannend finde ich es, Krankheitsmechanismen auf molekularer Ebene besser zu verstehen und dabei Laborarbeit, Datenanalyse und Statistik zu verbinden. Langfristig möchte ich an dieser Schnittstelle zwischen Biomedizin, Public Health und Forschung bleiben. Das Masterstudium hat mir dafür nicht nur das nötige Fachwissen vermittelt, sondern auch den Mut gegeben, neue Wege zu gehen, die ich vorher so nicht für möglich gehalten habe.
Stand Erfahrungsberichte: August 2025
2024 - Sabrina Liedtke: Cell-Free DNA as a Biomarker of Type 2 Diabetes and Diabetic Complications
Betreuer: Dr. Dominik Lutter (Institut für Diabetes und Adipositas (IDO), Helmholtz Zentrum München)
2024 - Johanna Wenderoth: Automatic extraction of framing arguments from the German media debate on a tax on animal-based foods using a large language model
Betreuer: Dr. med. Peter von Philipsborn (Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE), Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München)
2023 - Sarah Rosenberger: Early growth and its association with islet autoimmunity in children with increased risk for type 1 diabetes; Publikation
Betreuerin: Prof. Dr. oec. troph. Sandra Hummel (Institut für Diabetes und Adipositas (IDO), Helmholtz Zentrum München)
2022 - Alena Shubina: The association between alcohol consumption and intimate partner violence in young male perpetrators in Mwanza, Tanzania: a cross-sectional study
Betreuerin: Prof. Dr. Heidi Stöckl (Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE), Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München)
2021 - Hanna Hufnagel: Risk and protective factors for atopic dermatitis occurring in the first six months of life: A birth cohort study in southern Bavaria
Betreuer: Prof. Dr. Dr. med. Alexander Zink (Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München)
2020 - Johannes Wendl: Using multiple imputation to compensate for missing data in the OHRKAN cohort: a 7.5-year longitudinal study of leisure noise among adolescents; Publikation
Betreuerin: Prof. Dr. Stefanie Heinze (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL))
2025 - Laura Rossmeisl: Measuring respectful maternity care in high income countries: A systematic review
Betreuerinnen: Prof. Dr. Heidi Stöckl & Rebecca Brambilla (Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE), Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München)
2024 - Milena Geist: Infant positioning for promoting development and preventing morbidity in preterm infants
Betreuer: Dr. Matteo Bruschettini (Cochrane Sweden)
2023 - Anna Leibinger: The impact of tiered soft taxes in Europe on sugar content of soft drinks: a synthetic control study; Publikation
Betreuer: Dr. med. Peter von Philipsborn (Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE), Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München )
2022 - Pezi V. Mang: Beteiligung der Eltern an der pränatalen Entscheidungsfindung bei schwerer fetaler Gesundheitsgefährdung - eine qualitative Studie mit betroffenen Eltern
Betreuerin: Dr. med. Esther Schouten (Haunersches Kinderspital & Perinatalzentrum, LMU Klinikum München)
Betreuerin: Dr. Katja Kühlmeyer (Institut für Ethik, Geschichte und Theorie in der Medizin, Ludwig-Maximilians-Universität München)
2021 - Sarah Wagner (ehem. Rompel): The association of long-term noise exposure with the immune response, and systemic inflammation - Results from the population-based KORA FIT cohort in Augsburg, Germany
Betreuerin: Dr. Ute Kraus (Institut für Epidemiologie, Helmholtz Zentrum München)