Unser Team

Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung gehört zum Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Am Lehrstuhl werden innovative Projekte zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von klinischen Populationen und der Allgemeinbevölkerung durchgeführt. Die Übertragung der Forschungsergebnisse finden in enger Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik und Praxis statt.

Das Team des Lehrstuhls setzt sich aus folgenden Arbeitsgruppen zusammen:

  • Evidence-based Public Health; Leitung: Prof. Dr. Eva Rehfuess
  • Gesundheitsförderung und Prävention; Leitung: Dr. Michaela Coenen
  • Public Health Evaluation; Leitung: Prof. Heidi Stöckl
  • Public Health Implementation Science; Leitung: Prof. Julia Lohmann

Der Lehrstuhl koordiniert den Auf- und Ausbau der Pettenkofer School of Public Health und ist WHO Collaborating Centre for Evidence-based Public Health. Die einzelnen Arbeitsgruppen sind über zahlreiche Kooperationen national und international eng vernetzt.

Unsere Studiengangskoordinatorinnen

Studienkoordinatorinnen des Masterstudiengangs Public Health und Sekretariats-Mitarbeiterinnen

von links nach rechts: Dr. Ute Kraus, Dr. Michaela Coenen, Mirjam Karaboga, Marion Penn | © Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Dr. Michaela Coenen leitet seit 2014 den Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention am Lehrstuhl. Seit 2018 ist sie Studiengangskoordinatorin des Masterprogramms Public Health.
  • Dr. Ute Kraus ist seit 2023 Studiengangskoordinatorin des Masterprogramms Public Health.
  • Marion Penn und Mirjam Karaboga unterstützen die Studiengangskoordinatorinnen im Sekretariat des Masterstudiengangs Public Health.

Sprechstunde Masterstudiengang Public Health: montags von 17-18 Uhr; Terminvereinbarung über das Sekretariat
(marion.penn@ibe.med.uni-muenchen.de und mirjam.karaboga@ibe.med.uni-muenchen.de)

Unsere Programmverantwortliche

Bild der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Eva Annette Rehfuess des Masterstudiengangs Public Health

Prof. Dr. Eva Rehfuess hat seit 2018 den Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung inne und ist dort für die Arbeitsgruppe Evidence-based Public Health verantwortlich. Unter ihrer Leitung ist der Lehrstuhl seit 2020 WHO Collaborating Centre for Evidence-based Public Health.

Als Programmverantwortliche setzt sich Prof. Rehfuess für die europäische und globale Vernetzung ein, sie engagiert sich außerdem für vielfältige Bezüge zu Politik und Praxis und eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Masterstudiengangs. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Public Health Praxis ist ihr besonders wichtig.

In Ihrer Forschung zu Evidence-based Public Health fokussiert sie auf Methoden für die Entwicklung, Evaluation, Umsetzung und Anpassung von „komplexen Maßnahmen in komplexen Systemen“. Darüberhinaus gilt sie als ausgewiesene Expertin für systematische Reviews und Public Health Leitlinien. Thematisch liegen ihre Forschungsschwerpunkte bei Global Health, Umwelt und Gesundheit und Public Health Nutrition.

Unsere Dozierenden

"Ich begeistere mich für Themen rund um Gesundheitsförderung und Prävention und Planetary Health. Meine Erfahrungen aus dem Forschungs- und Lehrkontext möchte ich mit Studierenden teilen."

Modulverantwortung

  • Forschungspraktikum
  • Gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung
  • Planetary Health - ein umfassendes Gesundheitskonzept
  • Prävention und Gesundheitsförderung
  • Public Health Kernkompetenzen

"Das Leben ist kein Ponyhof"

Modulverantwortung

  • Biometrie I
  • Biometrie II

Modulverantwortung

  • Epidemiologie

"Lehre im Allgemeinen bedeutet für mich, Studierende zu wissenschaftlichem kritischem Denken und Reflektieren zu befähigen. Im Rahmen meiner Veranstaltungen in Public Health bedeutet dies zum einen solide Kenntnisse psychologischer Grundlagen von Gesundheitsverhalten mit den Studierenden zu erarbeiten. Zum anderen geht es darum, nicht einseitig nur individuums- oder umweltbezogene Determinanten und Präventionsstrategien gesundheitsbezogenen Verhaltens zu adressieren, sondern deren – unauflösliches - Zusammenspiel und seine Konsequenzen für Public Health Maßnahmen zu thematisieren und in die Bewertung existierender und neu zu entwickelnder Programme einfließen zu lassen."

Modulverantwortung

  • Sozial- und Verhaltenswissenschaften

"Meine Lehrschwerpunkte umfassen die Bereiche Public Mental Health, Medizinische Grundlagen in Public Health, Klinische Versorgungsforschung, EBM, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Research Skills im Öffentlichen Gesundheitswesen. Ich betreue Masterarbeiten und Promotionen im Bereich Public Mental Health."

Modulverantwortung

  • Public Mental Health

"Lehre bedeutet für mich, Theorie und Praxis eng miteinander zu verbinden, aktuelle wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen einzubeziehen und Raum für Diskussionen zu schaffen. Dabei ist es mein Ziel, Lernumgebungen zu gestalten, die Dialog, kritisches Denken und persönliche Weiterentwicklung fördern und Studierende zugleich auf eine berufliche Laufbahn sowohl innerhalb als auch außerhalb der Forschung vorbereiten."

Modulverantwortung

  • Public Health Nutrition

Dozierende für Epidemiologie

Zusätzlich Lehre für

  • Masterstudiengang Epidemiologie - Health Geography

"Bei der Lehre geht es für mich nicht nur um die Vermittlung von Inhalten in Veranstaltungen, sondern auch die Unterstützung der Studierenden in ihrer akademischen und persönlichen Entwicklung, etwa durch die Betreuung von Abschlussarbeiten oder Mentoring. Als Lehrende muss ich offen sein für innovative Methoden und flexibel in der Planung und Durchführung meiner Veranstaltungen. Feedback und Evaluation sind für mich entscheidend, um Lehrmethoden zu reflektieren und gegebenenfalls neue Ansätze zur Weiterentwicklung der Lehre zu finden."

Modulverantwortung

  • MeMPE University 2.0 (Projektbasiertes Seminar zu Gesundheitsförderung und Prävention)

"In meiner Forschung beschäftige ich mich vor allem mit gesunden und nachhaltigen Ernährungssystemen, mit Politikanalysen und -evaluierungen, sowie mit quasi-experimentellen Studiendesigns. Diese Themen bringe ich in meine Lehre ein, damit Studierende nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch praxisbezogen denken und handeln können — sei es beim Entwurf von Interventionen, beim Bewerten von politischen Strategien oder beim kritischen Hinterfragen der Rahmenbedingungen, unter denen öffentliche Gesundheit gestaltet wird."

Modulverantwortung

  • Public Health Nutrition

"Mein wichtigstes Ziel ist es, meine Begeisterung für globale Gesundheitssysteme an die nächste Generation weiterzugeben. Ich möchte Studierende in ihrer Entwicklung zu hin zu evidenzorientierten und interdisziplinär denkenden Public Health Professionals begleiten, die den wachsenden Herausforderungen der globalen Gesundheit mit konstruktiven und zukunftsweisenden Lösungen begegnen."

Modulverantwortung

  • Gesundheitssystemforschung

Zusätzlich Lehre für

  • Research Skills I
  • Global Public Health
  • Masterkolloquium
  • MeCuM Modul

"Lehre im Master of Public Health bedeutet für mich, Lernräume zu schaffen, in denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kompetenzen und Einstellungen aufgebaut werden. Im Zentrum steht für mich dabei immer die enge Verknüofung von Theorie und Praxis bzw. Politik: durch Einblicke in meine eigene Forschungspraxis auf der lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Ebene, durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen Anwendungsbeispielen und durch die Arbeit an Fragestellungen, die für die Teilnehmenden selbst relevant sind. Kompetenzorientierte Lehre heißt für mich auch, Forschungsmethoden und -praktiken nicht nur zu kennen, sondern diese auch konkret anzuwenden. Ein wichtiger Bestandteil stellt dabei die Reflexion zu diesen, aber auch weiteren Fragen dar: Welche Perspektiven werden im Forschungsprozess sichtbar und welche bleiben außen vor? Was ist Evidenz im Bereich Public Health? Und was bedeutet Qualität im Kontext von Public Health Forschung?"

Modulverantwortung

  • Qualitative Forschung in Public Health

"In meiner Lehre möchte ich sowohl meine eigene Begeisterung für Public Health und globale Gesundheit als auch die Notwendigkeit eines evidenzbasierten Ansatzes vermitteln. Die Auseinandersetzung mit den „root causes“ von Krankheiten und deren Bekämpfung ist ein zentrales Thema, ebenso wie die kritische Betrachtung von Daten und Erkenntnissen, insbesondere in Bezug auf die Wirksamkeit von Maßnahmen und Programmen."

Modulverantwortung

  • Global Public Health
  • Masterarbeit

Zusätzlich Lehre für

"Laut Galileo Galilei kann man „einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden“. Gute Lehre bedeutet für mich, Neugier zu wecken und Begeisterung für komplexe Zusammenhänge zu fördern. Sie soll Studierende dazu befähigen, Fach- und Methodenwissen kritisch zu reflektieren und eigenständig praxisrelevante Lösungen zu entwickeln. Dabei möchte ich eine inspirierende Lernatmosphäre schaffen, die nachhaltiges Wissen und die Freude am lebenslangen Lernen unterstützt."

Modulverantwortung

  • Gesundheitsökonomie I
  • Gesundheitsökonomie II

"Innovative und attraktive Lehre verknüpft für mich stets Forschungsmethoden mit substanziellen Fragestellungen. Und der Vermittlung von inhaltlichem Wissen. Dabei soll die Vermittlung eines breiten Methodenspektrums Studierende befähigen Forschungsmethoden gemäß ihren eigenen Fragestellungen auszuwählen."

Modulverantwortung

  • Developing surveys and survey questionnaires
  • Research Skills I und II
  • Sozial- und Verhaltenswissenschaften

Dozierender für Epidemiologie

"Ich forsche schwerpunktmäßig zu Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, von Planung und Implementierung bis hin zu Evaluation. In der Lehre möchte ich mein Wissen zu diesen Themen an die Studierenden so weitergeben, damit sie es auf ihren weiteren Pfaden selbst anwenden können, ob in Forschung oder Praxis. Gleichzeitig lerne ich in der Diskussion mit den Studierenden ständig Neues aufgrund der unterschiedlichen Hintergründe und Perspektiven, die diese in den Unterricht mitbringen."

Lehre für

  • Qualitative Forschung in Public Health

Unsere Universität

Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat eine lange Tradition als nationale und internationale Spitzenuniversität. Sie gehört zu den wenigen Universitäten in Deutschland, die im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung für ihre herausragenden Leistungen in der Forschung ausgezeichnet und gefördert wird. Sie belegt regelmäßig Spitzenplätze in internationalen Hochschulrankings.

Unser Institut

Das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der Medizinischen Fakultät der LMU München verfügt über eine breite methodische Expertise in der Durchführung von Beobachtungsstudien und randomisierten kontrollierten Studien sowie in der Weiterentwicklung und Anwendung neuer epidemiologischer und statistischer Verfahren.

Innerhalb des IBE ist der Masterstudiengang an den Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung angegliedert. Dieser leitet innovative Forschungsprojekte zur Verbesserung der Gesundheit in der Bevölkerung mit einem Fokus auf methodischer Vielfalt und interdisziplinären Ansätzen.

Unsere School of Public Health

Website der Pettenkofer School of Public Health
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Die Pettenkofer School of Public Health (PSPH) setzt sich aus drei Partnern zusammen:

  • Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Helmholtz Zentrum München
  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

Dieses Netzwerk setzt sich für eine kontinuierliche Verbesserung der Public Health-Forschung sowie der Gesundheitsförderung ein und unterstützt die Entwicklung und den Transfer neuer wissenschaftlicher Methoden in die Praxis.