Standort München

Forschen und leben an einem der forschungsstärksten gesundheitswissenschaftlichen Standorte Europas.

Die Medizinische Fakultät ist mit 204 Professoren und Professorinnen sowie 7.200 Studierenden die größte Fakultät der LMU und eines der forschungsstärksten Zentren der Universitätsmedizin in Europa. Sie besteht aus 14 vorklinischen und klinisch-theoretischen sowie 48 klinischen Einrichtungen.

Forschungsumfeld

Seit 2019 treibt die Hightech Agenda Bayern den Ausbau Münchens als KI-Standort voran - unter anderem durch die Einrichtung von 130 KI-Professuren im Freistaat. Die LMU ist mittendrin: Als eine der forschungsstärksten Universitäten Europas verbindet sie Grundlagenforschung auf höchstem Niveau mit einem dichten, universitätsübergreifenden Netzwerk aus Spitzenforschung in Medizin und Künstlicher Intelligenz.

Munich Center for Machine Learning

Universitätsübergreifende Plattform der KI-Spitzenforschung.

Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence

Universitätsübergreifende Plattform der Spitzenforschung.

Center for Advanced Studies (CAS)

Schwerpunkt Medical Data Processing mit internationalem Fellow-Netzwerk (NYU, McGill, UCL, Harvard).

Forschungsnetzwerk mit Praxisbezug

PULSE-Talente werden Teil der Pettenkofer School for Public Health (PSPH) - einem Zusammenschluss der Medizinischen Fakultät der LMU, von Helmholtz Munich und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Die PSPH verbindet Wissenschaft, Lehre und Politik und macht Public-Health-Forschung direkt praxiswirksam.

Die fachliche Qualität ist international anerkannt: Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung am IBE wurde bereits mehrfach als WHO Collaborating Centre for Evidence-based Public Health ausgezeichnet - eine der höchsten Anerkennungen, die ein Forschungsstandort in diesem Feld erhalten kann.

Leben in München

München zählt regelmäßig zu den lebenswertesten Städten weltweit. Im Mercer Quality of Living Ranking gehört die Stadt seit Jahren zu den Top 10 international, im Städteranking von WirtschaftsWoche, IW Consult und ImmoScout24 belegt München seit 2013 durchgehend den ersten Platz unter den deutschen Großstädten.

Kurze Wege zwischen Fakultät, Klinikum und Stadtzentrum, ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz und die Nähe zu den Alpen prägen den Alltag ebenso wie ein breites kulturelles und wissenschaftliches Umfeld.

Studieren in München: die Kosten im Überblick

An der LMU werden für reguläre Studiengänge grundsätzlich keine allgemeinen Studiengebühren erhoben – auch nicht für Studierende aus Nicht-EU-Staaten. Alle Studierenden zahlen jedoch pro Semester einen Studierendenwerksbeitrag. Hinzu kommen die persönlichen Ausgaben für Wohnen, Krankenversicherung, Verpflegung, Mobilität, Lernmittel und Freizeit.

Für München empfiehlt die LMU derzeit ein monatliches Budget von rund 1.500 Euro. Der größte Kostenfaktor ist in der Regel die Unterkunft. Zusätzlich sollten einmalige Ausgaben eingeplant werden, etwa für die Mietkaution, die Anreise, eine vorübergehende Unterkunft, die Erstausstattung und gegebenenfalls Gebühren für Visum oder Aufenthaltstitel.

Wichtig: PULSE ist ein Begleit-, Qualifizierungs- und Netzwerkprogramm und kein allgemeines Vollstipendium. Bestimmte PULSE-Maßnahmen können aus Projektmitteln finanziert werden. Die Finanzierung des regulären Lebensunterhalts und der gegebenenfalls erforderliche Finanzierungsnachweis bleiben davon grundsätzlich unberührt.

Weiterführende Links:
Gebühren und Studienbeiträge an der LMU
Lebenshaltungskosten in München - LMU

Alle immatrikulierten Studierenden zahlen bei der Einschreibung und anschließend bei jeder Rückmeldung den Studierendenwerksbeitrag. Er beträgt derzeit 97 Euro pro Semester (Stand: August 2026). Die fristgerechte Zahlung ist Voraussetzung für die Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung.

Ein verpflichtendes Semesterticket ist im Beitrag derzeit nicht enthalten. Die LMUcard gilt daher nicht automatisch als Fahrschein im Münchner Verkehrsverbund. Immatrikulierte Studierende können stattdessen das ermäßigte Deutschlandticket für Studierende separat abonnieren. Dieses kostet 2026 43 Euro pro Monat und muss für jedes Semester erneut mit einem aktuellen Studierendenstatus beantragt werden.

Da sich Beiträge und Ticketpreise ändern können, ist vor der Einschreibung beziehungsweise Rückmeldung immer die aktuelle LMU-Information maßgeblich.

Weiterführende Links:
Aktuelle Höhe des Studierendenwerksbeitrags - LMU
Ermäßigtes Deutschlandticket für Studierende

Wohnraum in München ist stark nachgefragt. Beginnen Sie deshalb möglichst mehrere Monate vor dem geplanten Studien- oder Promotionsbeginn mit der Suche – besonders bei einem Start zum Wintersemester. Neben Wohnheimen des Studierendenwerks kommen private Wohnheime, Wohngemeinschaften, Untermietzimmer und Wohnungen im Münchner Umland infrage.

Nach Angaben der LMU liegen Zimmer in Wohnheimen häufig bei etwa 400 bis 600 Euro pro Monat einschließlich Nebenkosten. Für ein Zimmer auf dem privaten Markt sollten je nach Lage und Ausstattung ungefähr 700 bis 1.000 Euro pro Monat eingeplant werden. Nur ein kleiner Teil der Münchner Studierenden lebt in einem Wohnheim; eine Bewerbung dort sollte daher immer durch eine parallele private Suche ergänzt werden.

PULSE unterstützt ausgewählte Talente individuell bei der Suchstrategie, bei der Orientierung im Münchner Wohnungsmarkt und – falls erforderlich – bei der Organisation einer Übergangsunterkunft. Ein dauerhafter Wohnheimplatz oder eine bestimmte Wohnung kann jedoch nicht garantiert werden.

Achten Sie bei privaten Angeboten auf mögliche Betrugsversuche: Überweisen Sie Kaution oder Miete erst, wenn das Angebot und die vermietende Person zuverlässig geprüft wurden. In Anzeigen bezeichnet „Kaltmiete“ die Miete ohne Nebenkosten, „Warmmiete“ in der Regel die Miete einschließlich eines Teils der Nebenkosten. Zusätzlich kann eine Kaution von bis zu drei Monatskaltmieten anfallen.

Weiterführender Link:
Wohnen in München - LMU

Für ein Studium in Deutschland ist ein ausreichender Krankenversicherungsschutz verpflichtend. Vor der Immatrikulation müssen Studierende ihren Versicherungsstatus von einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse elektronisch an die LMU übermitteln lassen. Die Absendernummer der LMU lautet H0001279.

Wer in einem EU- oder EWR-Staat versichert ist, legt einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse in der Regel die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) oder eine entsprechende Ersatzbescheinigung vor. Auch privat Versicherte wenden sich zunächst an eine gesetzliche Krankenkasse, damit diese gegebenenfalls die Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht an die LMU meldet. Für Promovierende gelten bei der Immatrikulation teilweise andere Nachweisregelungen; für Visum und Aufenthaltstitel ist dennoch ein ausreichender Versicherungsschutz erforderlich.

Die Beitragshöhe hängt unter anderem von Versicherungsart, Alter und persönlichem Status ab. Klären Sie die passende Absicherung deshalb frühzeitig. Eine reine Reisekrankenversicherung reicht für einen längerfristigen Studienaufenthalt in der Regel nicht aus.

Weiterführender Link:
Krankenversicherungsnachweis an der LMU

Die LMU empfiehlt für das Leben und Studieren in München derzeit ein Gesamtbudget von ungefähr 1.500 Euro pro Monat. Als grobe Orientierung nennt sie folgende Beträge:

  • Zimmer auf dem privaten Wohnungsmarkt einschließlich Nebenkosten: etwa 700 bis 1.000 Euro monatlich
  • Zimmer in einem Studierendenwohnheim einschließlich Nebenkosten: etwa 400 bis 600 Euro monatlich
  • Verpflegung, Krankenversicherung und Freizeit: zusammen etwa 500 Euro monatlich
  • ermäßigtes Deutschlandticket für Studierende: 43 Euro monatlich im Jahr 2026
  • Studierendenwerksbeitrag: derzeit 97 Euro pro Semester

Der tatsächliche Bedarf hängt stark von Unterkunft, Versicherungsstatus und persönlicher Lebensführung ab. Zusätzlich sollten Sie Reserven für Mietkaution, Erstausstattung, Lernmittel, Reisen und behördliche Gebühren einplanen. Die genannten Werte sind Orientierungsgrößen und kein verbindlicher Kostenvoranschlag.

Weiterführender Link:
Aktuelle Lebenshaltungskosten - LMU

Studierende aus Staaten außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz müssen für ein Studienvisum beziehungsweise eine Aufenthaltserlaubnis in der Regel nachweisen, dass ihr Lebensunterhalt gesichert ist. Als Nachweise kommen beispielsweise ein Sperrkonto, eine anerkannte Stipendienbescheinigung oder eine Verpflichtungserklärung infrage.

Für das Jahr 2026 beträgt der regelmäßig zugrunde gelegte Mindestbetrag für ein Sperrkonto 11.904 Euro. Die Höhe und die akzeptierten Nachweisformen können sich ändern und im Einzelfall von der zuständigen deutschen Auslandsvertretung beziehungsweise Ausländerbehörde geprüft werden. Informieren Sie sich deshalb frühzeitig bei der für Ihren Wohnort zuständigen Stelle.

Die Teilnahme an PULSE ersetzt diesen Finanzierungsnachweis nicht automatisch. PULSE finanziert ausgewählte Programmmaßnahmen, aber grundsätzlich keinen pauschalen monatlichen Lebensunterhalt während des gesamten Studiums oder der Promotion.

Weiterführende Links:
Visum zum Studieren - Make it in Germany
Aufenthaltserlaubnis zum Studium - Landeshauptstadt München

Interessiert an PULSE?

Sind Sie ein herausragendes internationales Talent mit Interesse an Public Health, Epidemiologie, KI oder Data Science an der LMU München? Kontaktieren Sie das PULSE-Team.

Katrin Heilbronner

Koordination Projekt PULSE

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